Ratgeber

Händlersuche auf der Website einrichten

Wer Produkte über Fachhändler verkauft, bekommt immer dieselbe Frage: „Wo kann ich das kaufen?“ Eine gute Händlersuche beantwortet sie direkt auf Ihrer Website – und schickt Kundinnen und Kunden zum richtigen Partner.

Stand:

Eine Händlersuche ist für Hersteller oft die meistbesuchte Seite nach der Startseite. Trotzdem ist sie auf vielen Websites eine PDF-Liste, eine Tabelle oder eine Karte, die seit zwei Jahren niemand angefasst hat. Dabei entscheidet genau hier, ob ein Interessent beim Händler um die Ecke landet – oder beim Wettbewerb.

Was eine Händlersuche leisten muss

Besucher kommen mit einer klaren Absicht: Sie wollen wissen, wo sie das Produkt sehen, kaufen oder reparieren lassen können. Daraus ergeben sich vier Anforderungen:

  • Suche nach Ort oder Postleitzahl und „in meiner Nähe“ – niemand scrollt durch 300 Einträge.
  • Filter nach Händlertyp, zum Beispiel Fachhändler, Servicepartner, Showroom oder Online-Händler.
  • Kontakt mit einem Tipp: Route, Anruf, Website des Händlers.
  • Aktuelle Daten: Ein Händler, der seit Monaten nicht mehr Partner ist, kostet Vertrauen bei Kunde und Händler.

Daten vorbereiten

Die meisten Hersteller haben ihre Händler bereits irgendwo: im ERP, im CRM oder in einer Excel-Liste aus dem Vertrieb. Für die Händlersuche brauchen Sie pro Händler:

FeldPflicht?Hinweis
NamejaSo, wie Kunden den Händler kennen
Straße, PLZ, Ort, LandjaOhne Adresse keine Position auf der Karte
Telefon, E-Mail, WebsiteempfohlenDie Website des Händlers ist oft der wichtigste Klick
KategorieempfohlenFachhändler, Servicepartner, Premium-Partner …
ÖffnungszeitenoptionalLohnt sich bei Händlern mit Ladengeschäft
Eigene FelderoptionalZum Beispiel geführte Produktlinien oder „Vorführgerät vorhanden“

Exportieren Sie die Liste als CSV. In My Store Locator ordnen Sie die Spalten beim Import zu; fehlende Koordinaten werden aus der Adresse ergänzt. Den CSV-Import gibt es ab dem Starter-Plan, im Free-Plan tragen Sie Händler einzeln ein. Wie Sie Adresslisten sauber vorbereiten, zeigt der Ratgeber Standorte aus Excel auf eine Karte bringen.

Hinweis: Klären Sie vor der Veröffentlichung mit Ihren Händlern, welche Kontaktdaten öffentlich erscheinen sollen. Geschäftliche Angaben sind meist unproblematisch, private Handynummern gehören nicht auf die Karte.

Kategorien und Filter sinnvoll wählen

Weniger ist mehr. Drei bis fünf Kategorien reichen fast immer. Bewährt haben sich:

  • Nach Leistung: Verkauf, Beratung, Service/Reparatur
  • Nach Partnerstufe: Partner, Premium-Partner
  • Nach Produktbereich, wenn nicht jeder Händler alles führt – das lösen Sie am besten mit einem eigenen Feld, das als Filter dient

Statusangaben wie „vorübergehend geschlossen“ oder „in Vorbereitung“ helfen, wenn sich Ihr Händlernetz oft verändert. Solche Standorte können Sie auch ganz von der Karte ausblenden, ohne sie zu löschen.

Darstellung: Liste, Karte oder beides

Für Händlersuchen funktioniert meist ein Layout mit Suchfeld, Liste und Karte nebeneinander am besten: Kunden sehen sofort die nächsten Treffer und deren Entfernung. Auf dem Smartphone ist eine Karte mit ausziehbarer Liste angenehmer. In My Store Locator wechseln Sie das Template jederzeit, ohne den Code auf der Website zu ändern – Sie können also einfach ausprobieren, was bei Ihren Besuchern besser ankommt.

Passen Sie Farben, Schrift und Markerfarbe an Ihre Marke an. Eine Händlersuche, die aussieht wie ein Fremdkörper, wirkt weniger vertrauenswürdig.

Einbinden

Die Händlersuche kommt mit einem kurzen Code-Schnipsel auf Ihre Seite – als iframe oder als JavaScript-Widget. Das funktioniert in WordPress, Shopify, Wix, Webflow, TYPO3 und jeder anderen Seite, in die Sie HTML einfügen können. Die Schritte für Ihr System finden Sie unter Integrationen.

Schalten Sie bei Bedarf den Einwilligungsmodus ein: Dann sieht der Besucher zuerst einen Platzhalter, und die Karte lädt erst nach einem Klick. Mehr dazu im Ratgeber Store Locator und DSGVO.

Pflege: wer ändert was?

Die beste Händlersuche veraltet, wenn niemand zuständig ist. Legen Sie fest:

  • Wer neue Händler einträgt und ausgeschiedene ausblendet (meist der Vertriebsinnendienst)
  • Wann die Liste mit dem CRM abgeglichen wird – zum Beispiel monatlich per CSV-Import (ab Starter)
  • Wie Händler Änderungen melden – eine feste E-Mail-Adresse reicht oft schon

Was die Händlersuche Ihnen verrät

Eine Händlersuche ist auch ein Messinstrument. Schon die Basis-Statistik im Free-Plan zeigt, wie oft die Karte aufgerufen und wie oft gesucht wird. Ab Pro sehen Sie mit den Insights auch, welche Orte gefragt sind und welche Händler angeklickt, angerufen oder angesteuert werden. Alle Zahlen werden als Tageszähler erfasst – ohne Cookies und ohne gespeicherte IP-Adressen. Im Business-Paket zeigt Ihnen „Nachfrage ohne Standort“ zusätzlich, wo Kunden suchen, ohne einen Händler in der Nähe zu finden – ein guter Hinweis für die Partnergewinnung im Vertrieb.

Probieren Sie es mit Ihren eigenen Standorten aus.

Konto anlegen, Standorte importieren, Karte einbinden. Der Free-Plan bleibt kostenlos - Pro können Sie 14 Tage testen.

Händlersuche kostenlos einrichten – der Free-Plan reicht für bis zu 25 Standorte, größere Händlernetze laufen in Starter oder Pro.

FAQ

Wie viele Händler kann ich eintragen?

Im Free-Plan bis zu 25 Standorte, im Starter-Plan 100, im Pro-Plan 1.000. Für größere Netze gibt es den Business-Plan auf Anfrage. Die aktuellen Preise finden Sie auf der Seite Preise.

Brauche ich einen Google-Maps-API-Schlüssel?

Nein. Die Karten sind inklusive. Den Routenlink öffnen Besucher in Google Maps, dafür ist kein Schlüssel nötig.

Können Händler ihre Daten selbst pflegen?

Mit Rollen und Rechten im Business-Plan können Sie Personen auf einzelne Standorte beschränken. In kleineren Paketen pflegt Ihr Team die Daten zentral.

Funktioniert die Händlersuche auch international?

Ja. Adressen aus allen Ländern werden unterstützt, Besucher können nach Land filtern, und die Karte gibt es auf Deutsch oder Englisch – ab Pro auch automatisch in der Sprache des Besuchers.

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